Einfach schneller anfangen
Schon lange ist klar: Bei Herzinsuffizienz kommt es auf eine frühe und konsequente Therapie an. Doch genau das gelingt im Alltag oft noch unzureichend. Was ändert sich mit der neuen ESC-Leitlinie konkret für die klinische Praxis? Professor Ulf Landmesser von der Berliner Charité, der die viel beachtete, erste ESC-Guidelines-Session in München geleitet hat, ordnet die wichtigsten Neuerungen ein.
„Nimm zwei“
Eine – durchaus kontrovers diskutierte – zentrale Änderung betrifft die Einteilung der Herzinsuffizienz anhand der linksventrikulären Ejektionsfraktion: Aus drei LVEF-zentrierten „Schubladen“ werden zwei. HFrEF umfasst künftig eine LVEF von unter 50 %, HFpEF eine LVEF von über 50 %. Der stehende (und völlig anders gemeinte) Ausspruch „50:50“ gewinnt dadurch eine ganz neue Bedeutung. Gleichzeitig rücken Prävention, frühe Diagnose und ein pragmatischer Therapiebeginn stärker in den Fokus. Auch bei der medikamentösen Therapie gibt es wichtige Neuerungen: SGLT2-Hemmer und Mineralokortikoid-Rezeptorantagonisten (MRA) werden bei symptomatischer Herzinsuffizienz unabhängig von der LVEF empfohlen – und sollten früh etabliert werden.
Was ändert sich?
Die LVEF allein reicht für die Therapieentscheidung (nach pragmatischem Beginn) zukünftig nicht aus. Auch Begleiterkrankungen und insbesondere die Nierenfunktion müssen berücksichtigt werden. Welche Empfehlungen sind für die tägliche Versorgung besonders relevant – und was sollten Ärztinnen und Ärzte jetzt konkret anders tun? Mehr dazu in dieser Ausgabe.
Einfach schneller anfangen
Schon lange ist klar: Bei Herzinsuffizienz kommt es auf eine frühe und konsequente Therapie an. Doch genau das gelingt im Alltag oft noch unzureichend. Was ändert sich mit der neuen ESC-Leitlinie konkret für die klinische Praxis? Professor Ulf Landmesser von der Berliner Charité, der die viel beachtete, erste ESC-Guidelines-Session in München geleitet hat, ordnet die wichtigsten Neuerungen ein.
„Nimm zwei“
Eine – durchaus kontrovers diskutierte – zentrale Änderung betrifft die Einteilung der Herzinsuffizienz anhand der linksventrikulären Ejektionsfraktion: Aus drei LVEF-zentrierten „Schubladen“ werden zwei. HFrEF umfasst künftig eine LVEF von unter 50 %, HFpEF eine LVEF von über 50 %. Der stehende (und völlig anders gemeinte) Ausspruch „50:50“ gewinnt dadurch eine ganz neue Bedeutung. Gleichzeitig rücken Prävention, frühe Diagnose und ein pragmatischer Therapiebeginn stärker in den Fokus. Auch bei der medikamentösen Therapie gibt es wichtige Neuerungen: SGLT2-Hemmer und Mineralokortikoid-Rezeptorantagonisten (MRA) werden bei symptomatischer Herzinsuffizienz unabhängig von der LVEF empfohlen – und sollten früh etabliert werden.
Was ändert sich?
Die LVEF allein reicht für die Therapieentscheidung (nach pragmatischem Beginn) zukünftig nicht aus. Auch Begleiterkrankungen und insbesondere die Nierenfunktion müssen berücksichtigt werden. Welche Empfehlungen sind für die tägliche Versorgung besonders relevant – und was sollten Ärztinnen und Ärzte jetzt konkret anders tun? Mehr dazu in dieser Ausgabe.


































