
Einfach mehr Kalium wagen!
Schon lange ist bekannt, dass hoch-normale Kaliumwerte protektiv bei Arrhythmien wirken können. Dr. Heimann geht in seiner Einleitung zum dritten CardioFlash-Video vom ESC 2025 aus Madrid exemplarisch auf Vorhofflimmern ein. Doch gilt das auch für die Reduktion von ventrikuläre Extrasystolen bei Betroffenen, die einen ICD tragen? Bereits die erste Präsentation in der ersten HotLine-Session dieses ESC brachte eine alltagstaugliche Antwort.
+ 0,3 mmol/l Kalium reichen!
POTCAST zeigt, dass bereits 0,3mmol/l mehr Kalium das Risiko bei Hochrisiko-Betroffenen signifikant senken können. Die drei gewählten Interaktionen waren denkbar einfach und damit praxistauglich:
- Ernährung,
- Kalium-Substitution
- und/oder der Einsatz von Mineralkortikoiden.
Zwar wurden die angestrebten, hoch-normalen Kaliumwerte zwischen 4,5 und 5,0 mmol/l im Mittel nicht erreicht, doch der detektierte Anstieg von 0,3 mmol/l Kalium in der Interventionsgruppe konnte den kombinierten primären Endpunkt bereits um fast 25% signifikant reduzieren:
- ventrikuläre Tachykardien über 125/Minute (über 30 Sekunden)
- ICD-Schocks
- ungeplante Hospitalisierungen (länger als 24 Stunden) aufgrund von Rhythmusstörungen oder einer Herzinsuffizienz und
- Gesamtmortalität.
Keep it simple and Kalium
Damit zeigt dieser ESC-Kongress einmal mehr: Es braucht oft keine ‚Rocket-Science‘ (so drückte es einer der Experten in der anschließenden Diskussion aus), um für unsere Patientinnen und Patienten einfach mehr zu erreichen.
Pressemitteilung POTCAST-Studie https://www.escardio.org/The-ESC/Press-Office/Press-releases/Increasing-potassium-levels-improve-outcomes-in-patients-at-high-risk-of-ventricular-arrhythmia#
Vollpublikation: NJM: ‚Increasing the Potassium Level in Patients at High Risk for Ventricular Arrhythmias‘
Einfach mehr Kalium wagen!
Schon lange ist bekannt, dass hoch-normale Kaliumwerte protektiv bei Arrhythmien wirken können. Dr. Heimann geht in seiner Einleitung zum dritten CardioFlash-Video vom ESC 2025 aus Madrid exemplarisch auf Vorhofflimmern ein. Doch gilt das auch für die Reduktion von ventrikuläre Extrasystolen bei Betroffenen, die einen ICD tragen? Bereits die erste Präsentation in der ersten HotLine-Session dieses ESC brachte eine alltagstaugliche Antwort.
+ 0,3 mmol/l Kalium reichen!
POTCAST zeigt, dass bereits 0,3mmol/l mehr Kalium das Risiko bei Hochrisiko-Betroffenen signifikant senken können. Die drei gewählten Interaktionen waren denkbar einfach und damit praxistauglich:
- Ernährung,
- Kalium-Substitution
- und/oder der Einsatz von Mineralkortikoiden.
Zwar wurden die angestrebten, hoch-normalen Kaliumwerte zwischen 4,5 und 5,0 mmol/l im Mittel nicht erreicht, doch der detektierte Anstieg von 0,3 mmol/l Kalium in der Interventionsgruppe konnte den kombinierten primären Endpunkt bereits um fast 25% signifikant reduzieren:
- ventrikuläre Tachykardien über 125/Minute (über 30 Sekunden)
- ICD-Schocks
- ungeplante Hospitalisierungen (länger als 24 Stunden) aufgrund von Rhythmusstörungen oder einer Herzinsuffizienz und
- Gesamtmortalität.
Keep it simple and Kalium
Damit zeigt dieser ESC-Kongress einmal mehr: Es braucht oft keine ‚Rocket-Science‘ (so drückte es einer der Experten in der anschließenden Diskussion aus), um für unsere Patientinnen und Patienten einfach mehr zu erreichen.
Pressemitteilung POTCAST-Studie https://www.escardio.org/The-ESC/Press-Office/Press-releases/Increasing-potassium-levels-improve-outcomes-in-patients-at-high-risk-of-ventricular-arrhythmia#
Vollpublikation: NJM: ‚Increasing the Potassium Level in Patients at High Risk for Ventricular Arrhythmias‘

























