Basis sind randomisierte Studien wie NLST, NELSON oder die deutsche LUSI-Studie, die einen Mortalitätsvorteil durch ein strukturiertes Screening mittels LDCT bei definierten Hochrisikokollektiven gezeigt haben. Auf Basis der Nutzenbewertung des IQWiG und der Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Untersuchung als Früherkennungsleistung in die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie aufgenommen.
Anspruch haben gesetzlich Versicherte im Alter von 50 bis 75 Jahren mit
- mindestens 15 Packungsjahren,
- einer Rauchdauer von mindestens 25 Jahren sowie
- aktuellem Tabakkonsum oder einem Rauchstopp vor höchstens 10 Jahren.
Die Untersuchung kann alle zwölf Monate durchgeführt werden.
